Advent und die wunderbare Prophezeiung von Chisti Geburt

Orthodoxen Christen aus Eritreer

Nach dem Gottesdienst am 1. Adventssonntag 2017 feierten Christen  den Advent und die wunderbare Prophezeiung von Chisti Geburt. Die orthodoxen Christen aus Eritreer, die in Rahden und in der Umgebung eine neue Heimat gefunden haben luden herzlich ein, zusammen mit ihnen diese Prophezeiung in einem besonderen Gottesdienst zu feiern. Seit Samstag  Nachmittag kochten die Frauen aus Eritrea für dieses Fest und freuten sich über Gäste aus der Gemeinde.

Ein Gast schreibt dazu:
„wenn du glücklich bist in Rahden so viel fremde Kulturen kennenzulernen ohne verreisen zu müssen! In der letzten Woche habe ich eine SpamMail bekommen: ein Reiseangebot zur Wiege der Menschheit, am 24.12. für 16 Tage, nicht ganz billlig:
4000 €! Aber man bekommt etwas geboten: Kaffee-Zeremonie, Kontakte mit Einheimischen, eine Reise nach Äthiopien! Ich interessiere mich für fremde Kulturen und Menschen, aber ich verreise nicht gerne so weit, wie passt das zusammen? Am 1. Advent habe ich mich gerne einladen lassen: zu einem Fest der orthodoxen Christen aus Eritrea (ehem. ein Teil von Äthiopien), die hier in Rahden eine neue Heimat gefunden haben. Der Advent und die wunderbare Prophezeiung von Christi Geburt wurde in besonderer Weise gefeiert: mit Tanz und Trommelmusik im Gottesdienst, mit lecker gefüllten Teigfladen, mit einer Kaffee-Zeremonie und einer Herzlichkeit bei der ich mich als Fremde sofort wohl gefühlt habe. Herzlichen Dank für diese Reise in eine fremde Kultur, wo mir die Menschen so nah sind. Doch
es gab einen Unterschied zu dem Reiseangebot: dort war die max. Teilnehmerzahl auf 14 begrenzt, die Gastfreundschaft der Eritreer, die im ev. Gemeindehaus gefeiert haben, war unbegrenzt und es sind über 100 Gäste gekommen.

Nach dem Fest gingen  alle zusammen mit Gesang und Trommel  über den Weihnachtsmarkt zum Bahnhof und die Gäste wurden verabschiedet. Die eritreische Gemeinde war sehr dankbar über die Großzügigkeit der Rahdener Gemeinde,  das Gemeindehaus nutzen zu dürfen.

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