Rahden geht endlich baden

Ein Gewitterschauer mit schwerem Hagelschlag richtete  große Schäden und eine Schneise der Verwüstung an

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Etwas weniger als 100 Jugendliche starteten am Freitag mit „Rahden geht baden“ im Rahdener Freibad in ihre Konfirmandenzeit.

Rahden. „Rahden geht baden“ – das Motto der beliebten Konfirmandenfreizeit bekam Ende Juni eine völlig neue Bedeutung. Erstmalig in der Geschichte der Übernachtungsaktion im Rahdener Freibad, wurde die Veranstaltung wegen Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt. Und das zu Recht – denn zu der Zeit, als das Event mit dem Zeltaufbau starten sollte, richtete ein Gewitterschauer mit schwerem Hagelschlag in Teilen Rahdens und Umgebung große Schäden und eine Schneise der Verwüstung an. „Für die Sicherheit aller haben wir mehr als gut daran getan, die Veranstaltung abzusagen“, sind sich die betreuenden Pfarrerinnen und Pfarrer – Udo Schulte, Micaela Strunk-Rohrbeck, Roland Mettenbrink und Gisela Kortenbruck – einig.

An diesem Wochenende war es dann doch endlich soweit, und die Mädchen und Jungen aus allen Bezirken der Kirchengemeinden Rahden und Pr. Ströhen konnten bei strahlendem Sonnenschein ihre Zelte auf dem Freibadgelände aufschlagen. „Leider sind es nicht ganz so viele Teilnehmer wie ursprünglich geplant“, bedauerte Pfarrerin Kortenbruck. Die witterungsbedingte Terminverschiebung habe für einige Jugendliche Terminüberschneidungen bedeutet.

Auch als sich der Himmel zum Abend hin bewölkt zeigte und das ein oder andere Wassertöpfchen von oben beisteuerte, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Schon beim Betreten des Freibadgeländes sorgte die Musik von Sound- und Lichtexperte Christian Kaster für Party-Stimmung und fröhliches Beach-Feeling. Für eine gesunde Mischung aus Spiel, Spaß und christlichen besinnlichen Momenten hatte sich neben den Pfarrern, Jugendreferent Oliver Nickel und Kantor Thomas Quellmalz ein Team aus jungen ehrenamtlichen Helfern so einiges überlegt. Hierzu zählten zahlreiche Spielaktionen, Floß-Wettbewerb und Lagerfeuer sowie selbst zubreiteten Hot Dogs. Auch die Abendandacht am Freitag mit Pfarrer Udo Schulte, führte Geselligkeit und christlichen Glauben zusammen. Der Gottesdienst am Samstagmorgen, dessen Vorbereitung dieses Mal in den Händen der Pfarrerinnen Kortenbruck und Strunk-Rohrbeck lag, war neben den ausgelassenen Badefreuden zudem ein die Veranstaltung zum Ausklang abrundendes Highlight, dem Kantor Thomas Quellmalz den musikalischen Rahmen gab. Engel, die die Menschen beschützen, standen bei der morgendlichen Zusammenkunft im Mittelpunkt- ganz angelehnt an den Namen des diesjährigen Konfirmanden-Jahrganges, der sich unter dem Namen „Gabriel“ in der Kirchengeschichte Rahdens verewigt.

 

Foto: Anja Schubert

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Eifriges Trockentraining: Ida (v.l.), Lisa, Alina, Celina, Leonie, Nele und Frauke probten für die Party am Abend ihre eigene Choreografie.

Foto: Anja Schubert

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Auf Stippvisite bei den Nachbarn: Schnell knüpften die Teenager Kontakte zu den Jugendlichen der anderen Ortschaften.

Foto: Anja Schubert

Text und Fotos: Anja Schubert

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