Gruseliges Wochenende auf dem Pollertshof

20151023_225222„Tock, tock! Wo ist mein Silberbein?“ Es ist mucksmäuschenstill und stockdunkel im Wald. Nur der Schein einer Taschenlampe scheint in die Äste der Bäume hoch über den gut 20 Zuhörern. Der CVJM-Rahden hat zu einer Wochenendfreizeit in den Pollertshof eingeladen. Die Gruselgeschichte während der Nachtwanderung ist dabei ein Höhepunkt. Plötzlich ein lauter schrei: „Da ist mein Silberbein!“ Die Zuhörer erschrecken, rufen durcheinander und sind doch froh, dass die Spannung nun ein Ende hat. Ortskundig führt der Jugendreferent Oliver Nickel die kleine Gruppe quer durch den Wald. Am Waldrand wartet noch eine kleine Überraschung. Hier haben die Mitarbeitenden in einem Gebüsch Fackeln deponiert. Schnell hat jeder eine brennende Fackel in der Hand. Nach der Dunkelheit im Wald scheint das Fackellicht warm und hell. Nach einem selbstgemachten Eisbecher sind alle schnell in den Betten und es wird nun auch still im Freizeithaus Pollertshof.
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es auf Verbrecherjagd. Die Detektive müssen auf dem gesamten Gelände Informationen sammeln, um das Opfer des Verbrechens zu identifizieren und den Täter zu stellen. Nach dem Mittagessen wird in verschiedenen Gruppen ein bunter Abend vorbereitet. Dazu gehört auch, dass sich jeder am Abend verkleidet. Passend zur Jahreszeit laufen am Abend viele kleine IMG-20151024-WA0003Gespenster und anderes Gruseliges durchs Haus. Die Selbst gestalteten Lichter und Deko sorgen für eine gute Partystimmung. Und am Buffet können die vielen Leckereien genossen werden, die am Nachmittag hergestellt wurden. Nach einem zweiten ereignisreichen Tag fallen die meisten todmüde ins Bett.
Nach dem alle beim Sonntagsfrühstück wieder zu neuen Kräften gekommen sind, geht es schon ans Packen und Aufräumen. Schnell sind alle Räume wieder in der Urzustand gebracht, die Unordnung der Zimmer in Koffer und Taschen verstaut. Den Mitarbeitenden und Teilnehmern hat es Spaß gemacht, sich ein Wochenende lang zu fürchten und Gruseliges zu erleben. Und schon hieß es Abschied nehmen. „Wir erleben immer wieder Beängstigendes, Situationen, die uns erstarren lassen“, so Jugendreferent Oliver Nickel und zog eine Parallele zu einer Geschichte aus der Bibel. Auch die Familie von Lazarus erstarrt in Trauer, als Lazarus stirb. Obwohl die Familie rechtzeitig seinen besten Freund Jesus um Hilfe gebeten hat. Aber Jesus kommt zu spät, Lazarus ist tot. „Wir dürfen aber mutig und zuversichtlich sein, wenn Jesus ins Spiel kommt“, erläutert Nickel. „Gott ist stärker als unsere Angst und Furcht, wir müssen nicht in der Erstarrung bleiben. Jesus erweckt Lazarus nämlich zu neuem Leben. Die Familie, Freunde und alle anderen sind begeistert. Die Angst und Trauer sind überwunden, das Leben geht volle Kanne weiter.“
Die Teilnehmer und Mitarbeiter sind sich einig: dieses Wochenende hat sich wirklich gelohnt.

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